Gegen das Urteil eines erstinstanzlichen Gerichts kann in der Regel Berufung eingelegt werden. In der Berufungsinstanz wird das Urteil des ersten Gerichts überprüft.

Was tun gegen das Urteil eines Sozialgerichts (zum Landessozialgericht)?

Gegen ein Urteil eines Sozialgerichts kann das Landessozialgericht angerufen werden.

Was tun gegen das Urteil eines Arbeitsgerichts (zum Landesarbeitsgericht)?

Gegen ein Urteil eines Arbeitsgerichts kann das Landesarbeitsgericht angerufen werden.

Berufung gegen das Urteil eines Finanzgerichts?

Da der Rechtszug bei den Finanzgerichten nur zweizügig ist (Finanzgericht und Bundesfinanzhof) sieht das FGG keine Berufung vor. Es gibt also auch kein Landesfinanzgericht. Ob gegen das Urteil des Finanzgerichts noch etwas unternommen werden kann, ergibt sich aus der Rechtsmittelbelehrung im Urteil. Hat das Finanzgericht (FG) in seinem Urteil die Revision zugelassen, so können die Beteiligten gegen das Urteil Revision beim Bundesfinanzhof (BFH) einlegen. Hat das Finanzgericht dagegen die Revision gegen sein Urteil nicht zugelassen, so kann auf so genannte Nichtzulassungsbeschwerde der Bundesfinanzhof  (BFH) die Revision gegen das Urteil des Finanzgerichts (FG) zulassen.

Prüfung der Erfolgsaussichten einer Berufung

Wir werden häufig mit der Prüfung des Urteils der ersten Instanz beauftragt. Wir klären gutachterlich, ob für die zweite Instanz Erfolgsaussichten bestehen.

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