Freelancer ist die englische Bezeichnung für freie Mitarbeiter. Freier Mitarbeiter ist, wer aufgrund Dienstvertrag oder Werkvertrag für ein Unternehmen Aufträge übernimmt und persönlich ausführt, und dabei weder weisungsgebunden ist noch in das Unternehmen eingegliedert. Oft wird der Begriff auch synonym für Freiberufler gebraucht. Der Begriff Freiberufler ist jedoch eine Bezeichnung aus dem Einkommenssteuerrecht.

Risiko Scheinselbständigkeit

Das Risiko, dass freie Mitarbeiter nach Ansicht der Rentenversicherung (DRV) als scheinselbstständig anzusehen sind, ist groß. Das Sozialgesetzbuch 6 erkennt in § 2 SGB VI den arbeitnehmerähnlichen Selbständigen und viele andere Freelancer aber sogar ausdrücklich als Selbständige an, unterwirft sie aber oft der Rentenversicherungspflicht.

Rentenversicherungspflicht als Freelancer

Viele freie Mitarbeiter sind rentenversicherungspflichtig, in der Regel ohne davon zu wissen. Auffällig werden sie auch nur im Rahmen einer Statusfeststellung, einer Kontenklärung, einem Antrag auf freiwillige Versicherung oder manchmal sogar erst beim Rentenantrag. Rentenversicherungspflichtige Selbständige fallen dagegen selten bei einer Betriebsprüfung oder noch seltener einem Versorgungsausgleich auf.

 

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