Insbesondere im öffentlichen Dienst, nicht zuletzt im Sozialbereich, werden freie Mitarbeiter als Honorarkraft eingesetzt.  Eine Honorarkraft,  die ohne unternehmerisches Risiko gegen Stundensatz tätig ist, wird in der Regel scheinselbständig sein.

Die DRV meint in ihrem Rundschreiben:

Die Bezeichnung Honorarkraft sagt noch nichts über die sozialversicherungsrechtliche Beurteilung aus und stellt für sich kein Kriterium für die Annahme einer selbständigen Tätigkeit dar. Die Beurteilung ist im Wege der Gesamtbetrachtung vorzunehmen.

Im Regelfall dürfte eine Honorarkraft nach Ansicht der Deutschen Rentenversicherung scheinselbständig sein. In letzter Zeit wurde Scheinselbständigkeit bei Honorarkräften zB als Jugendhelfer, Integrationshelfer, Musikschullehrer und anderen Beschäftigungen auch im Öffentlichen Dienst durch Sozialgerichte festgestellt.

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