Viele Informatiker, Nachrichtentechniker und Programmierer sind als IT-Freiberufler selbständig tätig. Die IT-Freiberufler (IT-Berater oder auch IT-Consultants) gehören nicht zu den typischen Zielgruppen der Gesetze rund um Scheinselbständigkeit und Sozialversicherungspflicht, trotzdem geraten viele IT-Freiberufler ins Visier der Deutschen Rentenversicherung.

Während die Unternehmen oft genug Erfahrung mit der DRV haben, um sich geschickt aus der Affäre zu ziehen, bleiben nicht selten die IT-Freiberufler im Netz der Deutschen Rentenversicherung Bund in Berlin hängen. Grund dafür ist die Rechtsfigur des „arbeitnehmerähnlichen Selbständigen“, der zwar, wie der Begriff schon sagt, selbständig ist, aber arbeitnehmerähnlich und damit – das ist die Rechtsfolge – rentenversicherungspflichtig. So werden IT-Freiberufler unter bestimmten Umständen mit der Zwangsversicherung in der gesetzlichen Rentenversicherung beglückt, und zwar unabhängig davon, ob eine ausreichende Altersversorgung besteht oder nicht.

Das größte Risiko für IT-Freiberufler, Probleme mit der DRV zu bekommen, ist das Statusfeststellungsverfahren. Nur wenn Sie sozialversicherungspflichtig oder rentenversicherungspflichtig werden wollen, macht das Statusfeststellungsverfahren Sinn.

Zahlreiche Blogbeiträge u.a. zu den IT-Freiberuflern bei der Telekom und Urteile finden Sie, wenn Sie in das Suchfeld auf Scheinselbstaendigkeit.de oben rechts das Suchwort „IT-Berater“ eingeben.

Mehr Informationen zum IT-Freiberufler und Sozialversicherungspflicht finden Sie auch unter dem TAG „IT-Berater“.

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