Als arbeitnehmerähnlicher Selbstständiger ist nach § 2 Nr. 9 Sozialgesetzbuch VI ein Selbstständiger anzusehen, der im wesentlichen für einen Auftraggeber tätig ist und keinen eigenen sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmer beschäftigt. Rechtsfolge ist die Rentenversicherungspflicht des arbeitnehmerähnlichen Selbstständigen, dem das oft nicht bewusst ist. Nicht selten kommt die böse Überraschung Jahre später in Form eines Bescheids der Deutschen Rentenversicherung Bund. Die Verjährungsfrist für Beitragsnachforderungen beträgt vier Jahre, so dass bis fast fünf Jahre Beiträge nachgefordert werden können. Die Beitragsnachforderung kann dann 30.000 Euro und mehr betragen.

Als arbeitnehmerähnlicher Selbstständiger sollte man frühzeitig seinen Status prüfen lassen, um derartige Überraschungen zu vermeiden. Für die Zukunft sollten Maßnahmen ergriffen werden, den Status des arbeitnehmerähnlichen Selbstständigen zu vermeiden.

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